Berlin - Zunehmend sind mobile Geräte von Viren, Würmern und
Trojanern betroffen. So attestiert das Marktforschungsunternehmen Forrester Research aktuell eine Zunahme von Schadprogrammen, die speziell für
PDAs und
Smartphones entwickelt wurden.
Auch die verstärkte Nutzung von Funknetzen, so genannter
WLANs, birgt neben hohem Nutzen Sicherheitsrisiken. So ergab ein Test der Computer-Zeitschift
c't, dass mittlerweile jedes zweite Funknetz gegen Zugriff von Unbefugten völlig ungeschützt ist.
Damit mittelständische Unternehmen die Vorteile der mobilen Geräte und der Funktechnik sicher nutzen können, bietet die "
Initiative Mittelstand sicher im Internet" des Bundeswirtschaftsministeriums und Bundesinnenministeriums eine neue Broschüre zur sicheren Nutzung mobiler Kommunikation.
Denn viele Aufgaben, die üblicherweise von einem festen Arbeitsplatz durchgeführt werden, lassen sich inzwischen mittels mobiler Kommunikation auch innerhalb des Firmengeländes oder auf Reisen erledigen. Die dafür benötigten mobilen Geräte werden immer leistungsfähiger. Längst lassen sich mit Smartphone, PDA oder
Laptop E-Mails abrufen, Internetseiten besuchen sowie Terminplanung und die Reisekostenabrechnung mobil erledigen.
Eine Informationsbroschüre zum Herunterladen erklärt Unternehmern, wie sie mobile Geräte sicher einsetzen können: Welche Chancen bietet die mobile Kommunikation? Welche Risiken birgt sie? Was sind die wichtigsten Schritte für mehr Sicherheit? Wo finden Unternehmen detaillierte Informationen, um ihre mobile Kommunikation sicherer zu gestalten?
Dabei sind die Informationen passgenau auf den Bedarf zugeschnitten, denn ein kleines Büro mit zwei tragbaren Computern und einem Internetzugang per WLAN hat andere Bedürfnisse bei der IT-Sicherheit als ein Mittelständler mit drei Standorten und 200 Mitarbeitern. Die Broschüre ist deswegen in drei Varianten erhältlich. Sie kann als
PDF-Dokument unter
www.mittelstand-sicher-im-internet.de/themenreihe.php kostenfrei heruntergeladen werden.