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06. Oktober 2008
Computerhersteller Hewlett-Packard will in Deutschland 1.400 Stellen streichen


Böblingen - Der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) will in Deutschland in den kommenden zwei Jahren insgesamt 1.400 Stellen streichen. Dies sagte ein HP-Sprecher am Montag in Böblingen bei Stuttgart. Mit 1.150 Arbeitsplätzen sollen die meisten Jobs im kürzlich von HP übernommenen Unternehmen Electronic Data Systems (EDS) abgebaut werden. Bei HP selber seien 250 Arbeitsplätze betroffen. Das Unternehmen habe darüber die Wirtschaftsausschüsse von HP und EDS informiert.

Der Sprecher sagte, in den kommenden Wochen seien Gespräche mit dem Betriebsrat geplant. Die Stellenstreichungen bei EDS würden auch schon ein im Januar gestartetes Restrukturierungsprogramm mit einschließen. EDS hat hierzulande den Angaben zufolge mehr als 50 Niederlassungen und 4.200 Beschäftigte, bei HP sind es 8.500.

HP hatte vor kurzem einen weltweiten Stellenabbau angekündigt. Demnach sollen 24.600 Stellen in den nächsten drei Jahren gestrichen werden. Damit würden fast acht Prozent der Belegschaft einer Umstrukturierung zum Opfer fallen, mit der das US-Unternehmen seinen Konkurrenten IBM angreifen will. Fast die Hälfte der Stellen soll demnach in den USA abgebaut werden.








 
 



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