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06. Oktober 2008
McCains Bruder nennt Teile Virginias «kommunistisch»


Washington - Mit einem offenkundig misslungen Witz könnte John McCains Bruder Joe der Kampagne des republikanischen Präsidentschaftskandidaten einen Bärendienst erwiesen haben. Bei einem Wahlkampfauftritt für seinen Bruder bezeichnete Joe McCain einige demokratisch regierte Bezirke im Norden des Staates Virginia als «kommunistisches Land», wie die «Washington Post» auf ihrer Website meldete. Im Publikum gab es dafür zwar einige Lacher, doch Joe McCain entschuldigte sich später für die Bemerkung.

Virginia war lange Zeit eine Hochburg der Republikaner. Doch in Meinungsumfragen liegt der Demokrat Barack Obama in Meinungsumfragen gleichauf mit McCain oder sogar in Führung. Damit ist Virginia zu einem der sogenannten Schlüsselstaaten für die Präsidentschaftswahl am 4. November geworden, wo nicht die absolute, landesweite Stimmenzahl den Ausschlag für den Sieg gibt, sondern die Ergebnisse in den einzelnen Staaten.

John McCains Wahlkampfbüro war denn auch um schnelle Schadensregulierung bemüht. «Dies war ein erfolgloser Versuch von Joe McCain, witzig zu sein», sagte Wahlkampfmanagerin Gail Gitcho. «John McCain und Sarah Palin kämpfen darum, die Unterstützung der Wähler in Nordvirginia zu erhalten, und sie wissen um die Bedeutung der Region für einen Sieg in dem Staat.»








 
 



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