Ihr Standort: Home -> News
  


06. August 2008
«Birgit» sorgte für viel Regen im Westen


Frankfurt - «Land unter» im Westen: Das Tief «Birgit» hat in der Nacht zum Montag viel Regen nach Nordrhein-Westfalen gebracht. Allein in Münster fiel binnen kurzer Zeit 50 Liter Regen pro Quadratmeter, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. In Nordfrankreich starben bei einem Tornado drei Menschen. In den nächsten Tagen sorgt nun das Hoch «Werner» für besseres Wetter; allerdings befindet sich das nächste Tief schon in den Startlöchern.

Der heftige Regen hielt die Rettungskräfte in Nordrhein-Westfalen in Atem. Die Autobahn 44 musste zwischen Düsseldorf-Nord und Ratingen-Schwarzbach in beide Richtungen gesperrt werden, weil im Bereich eines Tunnels das Wasser bis zu 70 Zentimeter hoch stand, wie ein Sprecher des Landesbetriebs Straßenbau sagte.

Allein in Düsseldorf gingen bei der Feuerwehr mehr als 1.000 Notrufe ein. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk rückten bis zum Morgen zu knapp 300 Einsätzen in vollgelaufenen Kellern, Wohnungen und Tiefgaragen in der Landeshauptstadt aus. Es entstand ein Sachschaden im hohen sechsstelligen Bereich, wie die Feuerwehr mitteilte. Auch im nahen Ratingen musste die Feuerwehr am Sonntagabend ab 23.00 Uhr bei mehr als 40 Einsätzen gegen die Regenmassen ankämpfen, an einigen Straßen kam es zu großflächigen Überflutungen.

Über vier Gemeinden in Nordfrankreich zog unterdessen ein Tornado hinweg. Dabei wurden nach Angaben der Präfektur des Département Nord drei Menschen getötet und 13 weitere verletzt.

Im Odenwald verwüstete ein Sturm mit Windgeschwindigkeiten bis zu 200 Stundenkilometern die Ortschaft Birkenau-Hornbach. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr deckte der Sturm Dächer ab und knickte zahlreiche Bäume sowie einen Strommast um. Insgesamt waren 20 Gebäude betroffen. Verletzt wurde niemand. Kreisbrandinspektor Wolfgang Müller sprach von einer Windhose, die über den Ort hinweggezogen sei. Dagegen sagte das Polizeipräsidium Darmstadt, es habe sich um keinen Tornado, sondern um eine «geradlinige Böe» gehandelt.

Der Tornado-Experte des Deutschen Wetterdienstes, Andreas Friedrich, sagte, das Sturmereignis im Odenwald und der Tornado in Frankreich seien durch die gleiche Kaltfront ausgelöst worden, die am frühen Montag über Deutschland gezogen sei. In Hessen und Rheinland-Pfalz sei teilweise Windstärke zehn gemessen worden: «Da war eine Wetterfront aktiv, die sehr stürmisch war», erklärte Friedrich.

Sonniges Wochenende

Zwischenhoch «Werner» sorgt jetzt für eine Wetterberuhigung: Vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands bleibt es den Meteorologen zufolge am Dienstag und Mittwoch überwiegend trocken, die Sonne zeigt sich. Aber schon am Mittwochabend erwarten die Wetterforscher wieder schwere Gewitter, zunächst im Westen, später auch im Osten und Südosten.

Am Wochenende hat dann wieder die Sonne eine Chance. Allerdings sind der mittelfristigen Vorhersage zufolge am Samstag in Norddeutschland Sturmböen möglich. Am Sonntag überwiegt dann fast überall freundliches Wetter, allerdings übersteigen die Temperaturen nicht 25 Grad. Unbeständig und für die Jahreszeit eher zu kühl könnte es dann auch in der kommenden Woche sein.






Anzeige:


 
 



* kostenlos, 2x täglich
 

Google

Keine Koalition mit der SPD

Die Lügen eines Überwachungsstaates

Austund RAF

Kinder in den USA nehmen drei Mal mehr Psycho ...

Gesellschaftlicher Niedergang bringt Profit

Zivilisation im Würgegriff von Drogen

Kinder sind unsere Zukunft!

Orwell lässt grüßen

psychopharmaka für kinder

Regenwälder sind,


- Anzeige -

 


- Anzeige -

 

Copyright by net-tribune | Impressum | Optimiert für 1024 x 768 pxl Top