Europas größter Sportartikelhersteller, Adidas, bleibt auch 2008 auf Wachstumskurs. Wie das im fränkischen Herzogenaurach ansässige Unternehmen am Dienstag mitteilte, stieg der Konzerngewinn nach Steuern im ersten Quartal um 32 Prozent auf 169 Millionen Euro. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 3 Prozent auf 2,621 Milliarden Euro und währungsbereinigt sogar um 10 Prozent.
Dabei waren einmal mehr die Marken Adidas und TaylorMade-adidas Golf Hauptmotoren des Wachstums. Die US-Tochter Reebok bleibt indes das Sorgenkind der Gruppe: Hier ging der Umsatz um 13 Prozent auf 454 Millionen Euro zurück, und auch die Auftragsbestände lagen zum Ende der ersten drei Monate deutlich unter Vorjahr.
Für das Gesamtjahr bestätigte Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer die bisherigen Prognosen. Demnach wird mit einem Umsatzwachstum im Konzern im hohen einstelligen Bereich und einem Gewinnplus um mindestens 15 Prozent gerechnet.
