Entwickler von Smartphones und anderen mobilen Internet-Geräten können die Flash-Technik von Adobe künftig nutzen, ohne Lizenzgebühren dafür zahlen zu müssen. Dazu gründete Adobe zusammen mit Handy-Herstellern wie Nokia, Motorola, Sony Ericsson und Samsung das «Open Screen Project». Beteiligt sind auch Prozessorhersteller wie Intel und Medienunternehmen wie NBC und BBC.
Das Open Screen Project verfolgt laut Adobe das Ziel, die Multimedia-Erfahrung im Internet auf alle andere elektronischen Geräte zu übertragen, neben Handys auch auf Fernsehgeräte. Bislang sei es für Spiele- und Video-Entwickler sehr mühsam, ihre Angebote für ganz unterschiedliche Arten von mobilen Geräten zu entwickeln, sagte der Technikchef von Adobe, Kevin Lynch.
Nicht zu den Unterstützern des Projekts gehört Apple, das die Flash-Technik nicht in seinem iPhone integriert hat. Apple-Vorstandschef Steve Jobs hat Flash öffentlich als zu langsam kritisiert. Adobe hat angekündigt, selbst eine Flash-Version für das iPhone zu entwickeln.
