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06. Januar 2009

Deutsche Konzerne bauen Börsenwert aus



Düsseldorf - Trotz der weltweiten Finanzkrise haben deutsche Unternehmen ihre Bedeutung an den Weltbörsen 2008 ausbauen können. Wie die Wirtschafts- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young am Dienstag in Düsseldorf berichtete, verloren zwar die meisten der deutschen Top-Konzerne vergangenes Jahr an Börsenwert. Dennoch seien 8 Konzerne in der Liste der 100 teuersten Unternehmen vertreten. Ein Jahr zuvor waren es 7 Konzerne, 2006 sogar nur 4. Spitzenreiter ist Volkswagen.

Der Wolfsburger Autobauer konnte sich binnen Jahresfrist von Rang 94 auf Platz 26 verbessern und gewann 27 Milliarden Dollar an Wert. Dabei sank der Wert der 100 teuersten Unternehmen weltweit im Jahr 2008 um 42 Prozent oder 6,7 Billionen Dollar auf 9,3 Billionen Dollar. Auf den deutschen Spitzenreiter VW folgt der Energieriese E.ON auf Rang 53 vor Siemens auf 63. In die Top-100 stiegen laut Ernst & Young Bayer und SAP auf. Daimler hingegen büßte seinen Platz ein.

Die deutschen Unternehmen nehmen damit in der Gesamtwertung den zweiten Rang hinter den USA ein. Das teuerste Unternehmen der Welt ist der Ernst & Young-Analyse zufolge der Energieriese Exxon Mobil, gefolgt von Petrochina.




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