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Allawi-Besuch: Anschlag mit Molotowcocktail geplant
05. Dezember 2004 - 16:24 Uhr

Berlin - Der in Berlin unter Terrorverdacht festgenommene Iraker Rafek M. soll geplant haben, einen Molotowcocktail auf den irakischen Übergangspräsidenten Ijad Allawi während seines Deutschland-Besuches am vergangenen Freitag zu werfen. Das berichtet die Berliner Morgenpost am Sonntag unter Berufung auf Geheimdienstkreise.

Ort des Anschlags sollten offenbar die Räume der Deutschen Bank an der Charlottenstraße in Berlin-Mitte sein, in dem ein deutsch-irakischer Wirtschaftsdialog unter Teilnahme des irakischen Übergangspräsidenten stattfinden sollte. Das Treffen war kurzfristig abgesagt worden. Die Sicherheitsbehörden seien auf die Pläne aufmerksam geworden, als sie Telefonate zwischen Rafek M. mit dem in Stuttgart lebenden Iraker Ata R. abhörten, in dem über die Anschlägspläne gesprochen worden sei. Die Idee zu dem Anschlag sei offenbar erst in den letzten Tagen entstanden, so Geheimdienstexperten in der Morgenpost. "Die Planung war nicht sehr professionell", zitiert die Zeitung einen Sicherheitsexperten.

Der in Berlin lebende Iraker soll nach der Telefonüberwachung dann dabei beobachtet worden sein, wie er am Donnerstag das Gebäude der Deutschen Bank in der Berliner Innenstadt inspiziert hatte. In der Nacht zum Freitag entschlossen sich die Ermittler zum Zugriff.



Freitag, 05. Dez. 2008







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