Ihr Standort: Home -> News
  


05. Oktober 2008
Telekom nicht zum ersten Mal von Datenproblemen betroffen


Frankfurt - Mit dem Diebstahl von 17 Millionen Kundendaten steht die Deutsche Telekom nicht zum ersten Mal im Blickpunkt einer Datenaffäre. Hier eine Kurzübersicht wesentlicher Vorwürfe:

24. Mai 2008: Der Konzern räumt ein, dass es 2005 und 2006 zu einer «missbräuchlichen Nutzung von Verbindungsdaten» gekommen sei: Nach einem Bericht des «Spiegels» soll die Telekom systematisch die Telefondaten eigener Manager und Aufsichtsräte ausgewertet haben, um undichte Stellen sowie Kontakte zu Journalisten aufzuspüren. Vorstandschef Rene Obermann verspricht eine lückenlose Aufklärung.

29. Mai: Wenige Tage später nimmt die Bonner Staatsanwaltschaft Ermittlungen unter anderem gegen den früheren Konzernchef Kai-Uwe Ricke und den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Zumwinkel auf. Es geht um den Verdacht von Verstößen gegen das Fernmeldegeheimnis und den Datenschutz. Die Ermittler machen eine Razzia sowohl in der Bonner Telekom-Zentrale als auch anderen Objekten des Bundesgebiets.

19. August: Nach einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks sind auch Kunden der Telekom von Datendiebstahl betroffen. Ein Call-Center in Bremerhaven soll sich illegal Zugriff auf Datenbanken verschafft und diese an Dritte weiterverkauft haben. Die Telekom erklärt, das Unternehmen sei «offenbar Opfer hochkrimineller Machenschaften» geworden.

1. Oktober: Bei der Verfolgung des Datendiebs von Bremerhaven kam die Telekom einer Sicherheitslücke auf die Spur: Das Unternehmen bestätigt einen «Stern»-Bericht, wonach zentrale Kundendaten mit entsprechendem Code und Passwort jahrelang auch außerhalb der Konzernarbeitsplätze zugänglich waren. Das Sicherheitsleck sei allerdings schon im August 2007 geschlossen worden.

4. Oktober: Die Telekom bestätigt einen Bericht des «Spiegels» über den Diebstahl von 17 Millionen Datensätzen von Mobilfunkkunden im Jahr 2006. Die Staatsanwaltschaft wurde seinerzeit umgehend informiert, auch die Sicherheitsvorkehrungen seien verschärft worden. Überrascht reagiert das Unternehmen jedoch auf die Recherchen des Nachrichtenmagazins, wonach die Datensätze aktuell noch in kriminellen Kreisen zum Verkauf angeboten würden. Den Betroffenen wird eine kostenlose Änderung der Handynummer angeboten.








 
 



* kostenlos, 2x täglich
 

Google

Hoch lebe die Bananenrepublik

Nur Ethikunterricht an allen öffentlichen Schulen!

Seine Musik ist eine Kuscheldecke!

AW: Münte ist...

ein sehr schöner Beitrag

OMG

Münte ist...

Niemals in die Nato

Irreführung

Aktion gefragt


- Anzeige -

 


- Anzeige -

 

Copyright by net-tribune | Impressum | Optimiert für 1024 x 768 pxl Top