Bei der Geldanlage steht Sicherheit steht für die Bundesbürger an erster Stelle. 70 Prozent bezeichnen sich selbst als sicherheitsorientierte Anleger, wie eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung unter 1.096 Haushalten für den Finanzdienstleister Schroders ergab. So besitzen demnach rund 60 Prozent Festgeld- oder Tagesgeldkonten, und nicht einmal jeder Zweite (46 Prozent) hält Aktien im Depot.
Weitere 35 Prozent besitzen Sparbriefe und festverzinsliche Wertpapiere, während nur etwa zehn Prozent über Zertifikate verfügen. Zugleich ergab die Studie, dass die Deutschen als Anleger nicht besonders aktiv sind. So kaufen oder verkaufen 16 Prozent ihre Kapitalanlagen nur einmal im Jahr, 37 Prozent sogar noch seltener.
Bei der Anlage in Wertpapieren steht Deutschland an erster Stelle: 83 Prozent haben ihr Geld überwiegend hierzulande investiert. Lediglich ein Drittel der Anleger hat auch Kapital außerhalb Deutschlands in Europa angelegt. Andere Länder wie die USA (8,1 Prozent), China (3,7 Prozent) und Indien (1,8 Prozent) spielen bei der Anlage kaum eine Rolle.
Der Umfrage zufolge wollen 70 Prozent der Befragten ihr Geld innerhalb der nächsten zwei Jahre vor allem in Deutschland anlegen, 42 Prozent möchten außerhalb Deutschlands in Europa investieren. Das Vertrauen der Anleger in den Heimatmarkt ist groß, denn nur 14 Prozent glauben, dass der deutschen Wirtschaft eine Rezession bevorstehe.
