Das letzte Teilstück der Autobahn A73 von Nürnberg nach Suhl in Thüringen ist am Freitag für den Verkehr freigegeben worden. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee sagte bei der Einweihung der zwölf Kilometer langen Strecke zwischen Ebersdorf und Lichtenfels bei Coburg, dieser Brückenschlag «fördert das weitere Zusammenwachsen unseres Landes und die wirtschaftliche Entwicklung der Mitte Deutschlands.» Damit seien 9 von 17 Verkehrsprojekten Deutsche Einheit fertig.
Gemeinsam mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein und dessen Thüringer Kollegen Dieter Althaus gab Tiefensee den 150 Millionen Euro teuren Schlussabschnitt für den Verkehr frei. Die Koordinierung der beiden Länder sei ein Paradebeispiel für schnelles Planen und Bauen, lobte der Bundesminister. Mit der A73 und der benachbarten A71 hätten Thüringen und Franken jetzt leistungsfähige Nord-Süd-Achsen.
Beckstein sprach von einem «großen Tag für Bayern, Thüringen und ganz Deutschland». Die neue Autobahn sei ein entscheidender Standortfaktor und gebe der Wirtschaft starke Impulse. Zugleich forderte er vom Bund ein neues Schwerpunktprogramm für den Ausbau der entscheidenden Verkehrswege «mit wenigstens 500 Millionen Euro im Jahr.»
