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05. Juli 2008
Waldbrände in Kalifornien bedrohen tausende Häuser


Big Sur - Entlang der kalifornischen Küsten bedrohen zwei außer Kontrolle geratene Waldbrände mehr als 4.500 Häuser. Tausende Menschen wurden vorsorglich evakuiert. Die Flammen eines hartnäckigen Feuers am nördlichen Ende des Los-Padres-Nationalwaldes bewegten sich langsam auf die historischen Urlaubsrefugien von Big Sur zu. Weiter südlich, bei Goleta, machte starker Wind den Feuerwehrleuten zu schaffen. Die Böen fachten die Flammen immer wieder an.

Die Bewohner von 5.000 Häusern in und um Goleta wurden am Freitag angewiesen, sich in Sicherheit zu bringen. Bereits zuvor war die Anordnung zur Evakuierung von etwa 1.700 Menschen aus Big Sur ergangen.

Dort gelang es den Einsatzkräften nach wie vor nicht, einen vor zwei Wochen ausgebrochenen Brand unter Kontrolle zu bringen. Die Flammen loderten weiter entlang der berühmten Küstenstraße Highway 1. Die Feuerwalze bei Big Sur hat bereits die Vegetation auf 280 Quadratkilometern vernichtet - das ist mehr als die Fläche von Frankfurt am Main. 20 Gebäude wurden zerstört. Bis Freitagabend konnte der Brand erst zu etwa fünf Prozent eingedämmt werden.

Feuerwehr und Nationalgarde kämpfen in Kalifornien gegen insgesamt 335 Wald- und Buschbrände - vor einigen Tagen waren es noch rund 1.500. Die meisten Brände wurden durch Blitzeinschläge verursacht. Seit dem 20. Juni erfassten die Flammen fast 2.000 Quadratkilometer, was mehr als drei Viertel des Saarlands entspricht.








 
 



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