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05. Juli 2008
Italienische Regierung greift in Pompeji durch


Rom - Die italienische Regierung hat wegen des schlechten Zustands der antiken Stadt Pompeji Notstandsmaßnahmen angekündigt. Wegen des ineffizienten Managements und des zunehmenden Verfalls der Ausgrabungen will die Regierung einen Sonderbeauftragten ernennen, der die Verwaltung und die Sicherheit in den Griff bekommen soll, wie Kulturminister Sandro Bondi am Freitag sagte.

Die italienische Zeitung «Corriere della Sera» hatte den schlechten Zustand der Touristenattraktion südlich von Neapel am Donnerstag ausführlich beschrieben. Demnach werden seit Jahren Teile ohne große Ergebnisse renoviert, andere Bauten verfallen. Ein weiteres Problem stellen Raub und Vandalismus dar, weswegen die Regierung nun die Sicherheitskräfte verstärken will.

Pompeji wurde bei einem Vesuv-Ausbruch im Jahr 79 völlig zerstört. Tausende Menschen kamen im Ascheregen des Vulkans ums Leben, und die Stadt wurde komplett begraben.






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