Guatemala - Ein Erdrutsch hat in Guatemala mindestens 22 Menschen das Leben gekostet, 15 weitere wurden verletzt. Nach dem Unglück auf einer Hauptstraße im Norden des mittelamerikanischen Landes suchten Einsatzkräfte am Montag in den Schutt- und Geröllmassen noch nach rund 20 Vermissten. Die Zahl der Toten werde vermutlich noch steigen, sagte Vizepräsident Rafael Espada. Der Erdrutsch ging am Sonntag in der Nähe der Ortschaft Aquil Grande nieder. Die Opfer waren auf dem Weg zu einem Wochenmarkt.
Ursache des Unglücks waren möglicherweise Straßenbauarbeiten, wie ein Sprecher der Rettungskräfte sagte. Bereits vor zwei Wochen waren auf derselben Straße zwei Menschen bei einem Erdrutsch getötet worden.