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04. Dezember 2008
Bei München und Frankfurt wohnen besonders viele Topverdiener


Berlin - Reiche Haushalte sind einer Studie zufolge in Deutschland vor allem in den südlichen Bundesländern Bayern und Baden-Würtemberg zu finden. Aber auch in Nordrhein-Westfalen um die Großstädte Bonn, Köln und Düsseldorf sowie in Hamburg und Umland gibt es viele reiche Haushalte, wie die Tageszeitung «Die Welt» unter Berufung auf eine Studie des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK schreibt.

Demnach finden sich die höchsten Anteile von Topverdienern (mit monatlichen Haushalts-Nettoeinkommen über 7.500 Euro) in den Regionen um München (Landkreis Starnberg und Landkreis München) und Frankfurt am Main (Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis). Bis zu 15 Prozent der Haushalte in diesen Regionen fielen hier in die Kategorie der Topverdiener, während es im Bundesdurchschnitt nur 2,6 Prozent sind.

«Die Zahl der Topverdiener ist in den Randgebieten großer Städte meist höher als in den Städten selbst», wird die Projektleiterin der GfK-Studie, Simone Baecker-Neuchl, zitiert. Ein wichtiger Grund dafür sei die leichtere Realisierbarkeit des Traums von den eigenen vier Wänden im Speckgürtel der Städte.

Berlin Metropole mit meisten Geringverdiener-Haushalten

Unter den Regionen mit besonders vielen Geringverdienern (Haushaltseinkommen unter 1.100 Euro) weisen die Städte Bremerhaven, Aachen und Trier sowie der Landkreis Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen) die höchsten Anteile auf, wie die Zeitung schreibt. Vor allem die Kombination aus einer hohen Quote an Single-Haushalten und hoher Arbeitslosigkeit wirke sich belastend aus. Unter den Metropolen Deutschlands habe Berlin mit 26 Prozent den höchsten Anteil an Geringverdiener-Haushalten.

Für die Studie hat die GfK den Angaben zufolge alle Haushalte einer Region nach der Höhe des verfügbaren monatlichen Einkommens (mit Transferzahlungen wie Kindergeld und Renten) in sieben Kategorien eingestuft.








 
 



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