Ihr Standort: Home -> News
  


04. Dezember 2008
Opel-Sparplan erst im nächsten Jahr


Düsseldorf - Bei dem angeschlagenen Autobauer Opel dürfte es erst im nächsten Jahr Klarheit über neue Einschnitte geben. Solange wird nach Einschätzung von Arbeitnehmerseite ein Sparplan des ums Überleben kämpfenden Mutterkonzerns General Motors (GM) auf sich warten lassen. «Weder in Deutschland noch in Europa sind wir soweit, dass wir noch im laufenden Jahr zu Resultaten kommen werden», sagte Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz dem «Handelsblatt» zufolge.

Bei den laufenden Gesprächen gehe es nach Betriebsratsangaben um einen ganzen Katalog an Maßnahmen, berichtete die Zeitung. Dazu gehörten eine Nullrunde für die Mitarbeiter, der Wegfall von Bonuszahlungen für Manager, eine Arbeitszeitverkürzung sowie das Zurückholen von ausgelagerten Arbeiten, um Stellen zu sichern. Ein Opel-Sprecher habe zu dem Zeitplan für die Verhandlungen keine Stellung nehmen wollen.

Der Betriebsratsvorsitzende des Opel-Werkes in Bochum, Rainer Einenkel, erklärte der «Rheinischen Post», Opel werde «im nächsten Jahr in den europäischen Astra-Werken die Produktion um 20 bis 30 Prozent zurückfahren». Entsprechend würden die Arbeitszeiten angepasst. «Im Gespräch sind entweder der Wegfall der Nachtschicht in Bochum, 70 Tage Kurzarbeit im kommenden Jahr oder eine Reduktion der Wochenarbeitszeit von 35 auf 30 Stunden ohne Lohnausgleich.»

Den Ausfall der Nachtschicht schloss Einenkel dem Bericht zufolge aber aus, weil er zu einem Stellenabbau führen würde. Die anderen beiden Varianten würden eine durchschnittliche Gehaltseinbuße von 15 Prozent zur Folge haben, wurde der Arbeitnehmervertreter zitiert.

Die Bundesregierung wollte bis Weihnachten darüber entscheiden, ob sie Opel eine Milliardenbürgschaft einräumt. Die deutsche GM-Tochter will sich damit gegen eine drohende Zahlungsunfähigkeit des Mutterkonzerns wappnen. GM braucht nach eigenen Angaben noch dieses Jahr vier Milliarden Dollar Hilfe von der US-Regierung, um das Überleben zu sichern. Opel-Gesamtbetriebsratschef Franz betonte laut «Handelsblatt», er habe das Gefühl, dass die Gespräche mit der Bundesregierung auf gutem Wege seien.








 
 



* kostenlos, 2x täglich
 

Google

gegen den Walfang

Finanznöte des Merckle-Imperiums

Vom hohen Rosenthal Ross gefallen

Keine festen Alkoholgrenzen?

Klimaerwärmung?

Wieso immer zahlen?

Das können Verbraucher viel schneller

miley

Fotos

Staatsbuettel 007


- Anzeige -

 


- Anzeige -

 

Copyright by net-tribune | Impressum | Optimiert für 1024 x 768 pxl Top