Die Abstimmung über den Vertrag zur Bildung einer evangelischen Nordkirche ist auf Frühjahr nächsten Jahres verschoben worden. Darauf einigten sich die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs, die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche und die Pommersche Evangelische Kirche auf der gemeinsamen Sitzung der Kirchenleitungen am Mittwochabend, wie diese am Donnerstag mitteilten. Zunächst war der Termin für September dieses Jahres vorgesehen gewesen.
Die Nordelbische Kirche beantragte demnach die Verschiebung angesichts der Fülle von Detailfragen. Außerdem solle damit dem häufig geäußerten Wunsch nachgekommen werden, den Vertragsentwurf ohne Zeitdruck diskutieren zu können.
Trotz der Verschiebung bleibt es den drei Nordkirchen zufolge bei dem beabsichtigten Zeitplan, wonach die neue gemeinsame Kirche mit Jahresbeginn 2012 aus ihrer Fusion hervorgehen soll. Damit der Vertrag umgesetzt werden kann, sind in den drei Synoden jeweils Zweidrittel-Mehrheiten erforderlich.
