Urlauber sollten vor der Reise einiges beachten, damit sie im Ausland mit ihrem Handy problemlos und möglichst günstig telefonieren können. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz rät, sich schon vor Urlaubsbeginn beim Mobilfunkbetreiber zu erkundigen, ob das Gerät fürs Ausland frei geschaltet ist. Wenn der Anbieter dort mit Netzbetreibern zusammenarbeitet, sollte man nach deren Preisen fragen.
Das günstigste Netz kann der Urlauber nur wählen, wenn das Handy auf «manuelle Netzwahl» eingestellt ist. Für das Abhören der Mailbox muss im Ausland möglicherweise eine besondere PIN eingegeben werden. Auch danach sollte man vorher den Anbieter fragen.
Beim Telefonieren im Ausland hilft es, wenn im Adressbuch des eigenen Handys die Rufnummern im internationalen Format gespeichert sind und der Vorwahl ein «+49» für Deutschland vorangestellt wird. Nur so kann man im Ausland problemlos auf gespeicherte Nummern zurückgreifen.
Wenn das Handy im Ausland auf «ständige Rufumleitung» geschaltet ist, landen alle ankommenden Gespräche auf der Mailbox. Um die Kosten gering zu halten, sollte man im Ausland ohnehin nur kurze Telefonate führen. Damit das Ladegeräte auch am Zielort in die Steckdose passt, benötigt man häufig einen Adapter.
