Bereits bei den ersten Anzeichen eines Handekzems sollte ein Hautarzt aufgesucht werden. Dadurch könne verhindert werden, dass die Erkrankung schwere Formen annimmt oder gar chronisch wird, rät die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA) in Bonn. In manchen Fällen genüge es, den auslösenden Stoff zu meiden. Das Tragen geeigneter Handschuhe und eine konsequente Hautpflege könnten ebenfalls bewirken, dass sich das Ekzem zurückbilde.
Der Hautarzt behandle in der Regel mit Salben. Die betroffenen Hautstellen könnten aber auch mehrmals wöchentlich gezielt mit UV-Licht bestrahlt werden, erläutert DHA-Vorstand Erhard Hackler. Bei besonders hartnäckigen Handekzemen, die auf örtliche Behandlung nicht ansprächen, sei eine zeitlich begrenzte Behandlung mit sogenannten immunmodulierenden Medikamenten wie Ciclosporin sinnvoll.
Studien hätten gezeigt, dass eine sechswöchige Behandlung mit diesem Wirkstoff auch auf lange Sicht die Hautveränderungen und den unerträglichen Juckreiz deutlich verbessern könnten. Nähere Infos enthält die Broschüre «Immuntherapie - Behandlung schwerer Psoriasis und Neurodermitis». Sie kann per Mail bestellt werden unter:
