
04. Februar 2007 18:22 Uhr
Deutschland ist Handball-Weltmeister
Köln - Getragen von der schwarz-rot-goldenen Begeisterungswelle und trotz der Verletzung von "Teufelskerl" Henning Fritz haben Deutschlands neue Handball-Helden Geschichte geschrieben und sich mit WM-Gold belohnt. Das Team von Heiner Brand besiegte Polen im Finale mit 29:24 (17:13) und sorgte in der Kölnarena für den dritten Weltmeisterschafts-Titel einer deutschen Mannschaft nach 1938 und 1978.
Damit erfüllte sich Brand den Traum, mit seinem großen Idol Franz Beckenauer gleichzuziehen. Als erster Protagonist im Handballsport überhaupt gewann Brand 29 Jahre nach dem "Wunder von Kopenhagen" als Spieler nun auch als Trainer die WM-Trophäe und ging damit in die Annalen ein.
Vor den Augen von Bundespräsident Horst Köhler und enthusiastischen 19.000 Zuschauern besiegelten der Hamburger Torsten Jansen (8 Tore) als bester deutscher Werfer sowie der erneut überragende Keeper Fritz (Kiel), der in der 35. Minute mit Verdacht auf Muskelfaserriss in der rechten Wade ausgewechselt werden musste, den neunten Sieg im zehnten WM-Spiel. (dg)

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