Hamburg - Bausparen ist insbesondere am Anfang der beruflichen Karriere gefragt: Mehr als die Hälfte der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen hat einen Bausparvertrag; weitere 16 Prozent erwägen diese Anlageform. Insgesamt ist das Sparen auf die eigene Immobilie also für zwei Drittel der Berufseinsteiger ein Thema. Das sind deutlich mehr als in jeder anderen Altersgruppe. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der SIGNAL IDUNA. Dass die Entscheidung fürs Bausparen in die Berufsfindungsphase fällt, ist kein Zufall. Zu diesem Zeitpunkt verfügen viele Anleger erstmals über ausreichend Geld, um etwas für den künftigen Erwerb von Immobilieneigentum zurückzulegen. Zudem schafft die Arbeitnehmersparzulage eine hohe Attraktivität in den einkommensschwachen Anfangsjahren. Im folgenden Lebensabschnitt besteht dann erheblicher Bedarf an günstigen Baudarlehen: In dieser Altersgruppe sparen immer noch mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Befragten oder planen dieses. Die Investition ins Eigenheim verschafft dabei nicht nur ein Gefühl von Unabhängigkeit, sondern dient zugleich der Altersvorsorge: Wer im abbezahlten Eigentum wohnt, spart die Miete, die sonst durchschnittlich 27 Prozent des Einkommens verschlingt. Noch größer ist der Anteil der Bausparer und Interessenten in der Gruppe der 45- bis 59-Jährigen. In dieser Lebensphase liegt der Eigenheimerwerb oft bereits so weit zurück, dass umfangreichere Instandhaltungsarbeiten finanziert werden müssen. Dabei sind Bausparkassen gefragte Finanzierungsanbieter, die im Sektor von Modernisierungsmaßnahmen spezielle Finanzierungsmodelle und Niedrigzinstarife anbieten.
|