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03. Juli 2008
Kartellamt stimmt Bundesliga-Zentralvermarktung zu


Frankfurt - Das Bundeskartellamt will einem Zeitungsbericht zufolge verhindern, dass Fernsehberichte über die Fußball-Bundesliga in Zukunft großteils nur noch im Bezahlfernsehen zu sehen sind. "Wenn die Bundesliga-Berichterstattung fast ausschließlich ins Bezahlfernsehen verlagert würde, wäre dies sicher nicht angemessen", sagte eine Sprecherin des Kartellamts der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ - Donnerstagausgabe).

Zugleich signalisierte die Behörde nach monatelanger Prüfung Zustimmung zu der zentralen Vermarktung der Fernsehrechte durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) und deren neuen Partner Leo Kirch. "Wir haben der Zentralvermarktung der Bundesliga zugestimmt. Die Art und Weise ist noch zu klären", sagte die Sprecherin.

Die Zentralvermarktung sei jedoch ein Kartell der Bundesliga-Vereine. Deshalb müssten die Bundesligaspiele weiterhin in größerem Umfang auch im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen seien: "Wenn wir ein solches Kartell zulassen, müssen wir darauf achten, dass die Verbraucher an seinen Vorteilen angemessen beteiligt werden", sagte sie. Wegen der wettbewerbsrechtlichen Prüfung durch die Bonner Behörde liegt die Auktion für die Fernsehrechte der Fußball-Bundesliga ab Mitte 2009 seit Monaten auf Eis.

Beim Kartellamt war am Mittwochabend niemand für weitergehende Informationen zu erreichen.






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