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03. Juli 2008
Tarifverhandlungen bei Lufthansa fortgesetzt


Frankfurt - Die Tarifverhandlungen für rund 60.000 Beschäftigte der Lufthansa am Boden und in der Kabine sind am Donnerstag in Frankfurt am Main in die möglicherweise entscheidende Runde gegangen. Der Sprecher der Gewerkschaft ver.di, Harald Reutter, sagte vor Beginn der Gespräche, er erwarte nach den Warnstreiks von Dienstag, dass die Lufthansa verstanden habe, dass es den Arbeitnehmern erst sei, und endlich ein Angebot vorlegen werde, das den Namen verdiene.

Die Gewerkschaft fordert 9,8 Prozent höhere Einkommen. Die Fluggesellschaft bietet laut ver.di 3,4 Prozent für das Bodenpersonal und will die Gehälter für eine verlängerte Laufzeit von 19 Monaten vom 1. Juni bis 31. Dezember 2009 um weitere 2,1 Prozent erhöhen. Das Kabinenpersonal soll erst nächstes Jahr eine Entgelterhöhung bekommen. Nach Angaben der Lufthansa liegt ihr bisheriges Angebot bei 5,5 Prozent.

Mehrstündige Warnstreiks hatten am Dienstag die Lufthansa gezwungen, 44 Flüge vollständig zu streichen. Tausende Passagiere waren von den Flugausfällen und durch stundenlange Verspätungen betroffen.






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