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Kopierschutzmechanismen frustrieren ehrliche Käufer
03.05.2004 13:24 Uhr
Darmstadt - Vor dem weiteren ungehemmten Einsatz von Kopierschutzmechanismen warnt jetzt Dr. Martin Steinebach vom Fraunhofer-Institut IPSI in Darmstadt die Musikindustrie.
"Es macht keinen Sinn, die legale Nutzung von digitalen Medien immer komplizierter zu gestalten und damit den ehrlichen Käufer zu bestrafen, wohingegen der illegale Raubkopierer einfach und ohne Einschränkungen alles auf jedem Endgerät abspielen kann."
Die Fraunhofer-Wissenschaftler sehen in der Verbindung von Medien, die mit digitalen Wasserzeichen geimpft sind, und Geschäftsmodellen auf Basis des XML-Abkömmlings BOL (Business Offer Language) eine sinnvolle Alternative für die Musikindustrie und andere Mediendienstleister, die mit Audiodaten umgehen.
Mit Wasserzeichen versehene Daten können ohne Kopierschutz und die damit verbundenen Ärgernisse verwendet werden, doch wer dies illegal tut, ist über das Wasserzeichen identifizierbar und kann zur Verantwortung gezogen werden. |