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02. September 2008

Eigener Webauftritt mit CMS wird immer einfacher



Frankfurt - Auch in der Web-2.0-Ära finden sich noch zahllose private Internet-Auftritte mit einem starren Layout. Dabei sind dynamische Webseiten, die Besucher zu einer interaktiven Nutzung einladen, keine Zauberei. Wie einfach sich ein Web-Portal mit dem Content-Magement-System (CMS) Joomla erstellen lässt, zeigt Tim Schürmann in einem soeben erschienenen Buch.

Der Autor zeigt, wie die kostenlos verfügbaren Open-Source-Zutaten angerichtet werden, um ein überzeugendes Menü zu gestalten. Dazu gehören ein Web-Server mit Unterstützung für die Skriptsprache PHP, die Datenbank MySQL und das inzwischen sehr weit gereifte Joomla-CMS. Schürmann folgt der Empfehlung, das System erst einmal lokal am eigenen Computer aufzusetzen, ehe alle Daten für den angemieteten Web-Space ins Internet hochgeladen werden.

Nach der Schritt für Schritt erläuterten Installation stellt das Buch aus der Reihe «Praxiswissen» des O"Reilly-Verlags die einzelnen Bausteine von Joomla vor. Das sind Bereiche, Kategorien und Beiträge zur Verwaltung der Web-Inhalte, Menüs für die Navigation und Komponenten mit nützlichen Funktionen etwa für das Einbinden externer Nachrichten in Form eines RSS-Feeds. Später werden auch Erweiterungen vorgestellt wie Bausteine für ein Diskussionforum, eine Bildergalerie oder einen Online-Shop.

Die wichtige Frage "Wie soll meine Seite aussehen?" beantwortet Joomla mit «Templates». Das sind Design-Vorlagen, welche die Angaben für die Platzierung der einzelnen Joomla-Bausteine mit CSS-Anweisungen verbinden, um ihnen bestimmte Formatierungen und Stile zuzuweisen.

Zwar gibt es im Internet eine große Vielfalt angebotener Templates. Aber meist kommt man nicht daran vorbei, ein ausgewähltes Template an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Alternativ kann man auch gleich ein eigenes Template erstellen. Schürmann zeigt am Beispiel eines Portals mit Kritiken zu Kino-Filmen, «wie man zu Fuß in kleinen Schritten zu einem individuellen Homepage-Design gelangt». Allerdings sollte man dafür die Bereitschaft aufbringen, auch etwas tiefer in den HTML-Code einzusteigen.

Wer dann immer noch nicht genug hat, kann mit Hilfe des Buchs auch das Programmieren eigener Erweiterungen lernen. Schließlich bedeutet der Name Joomla soviel wie «alle zusammen». Und mit der Bereitstellung eigener Templates oder Bausteine kann man selbst zu einem aktiven Teil der Open-Source-Community werden.






 

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