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02. September 2008
Vermutlich 17 Tote bei Absturz von Hilfsflugzeug im Kongo


Genf - Beim Absturz eines Hilfsflugzeugs im Kongo sind am Dienstag vermutlich alle 17 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Die Maschine vom Typ Beechcraft verschwand am Montag bei schlechtem Wetter in der Nähe ihres Zielflughafens in Bukavu, wie das UN-Büro für die Koordination humanitärer Einsätze am Dienstag in Genf miteilte. Die Hilfsorganisation Air Serv International mit Sitz in den USA erklärte, offenbar gebe es keine Überlebenden.

Das Flugzeug sollte laut UN Hilfsgüter in den notleidenden Osten des Landes bringen. Die Maschine mit 15 Passagieren und zwei Besatzungsmitgliedern an Bord sei auf einem Bergrücken kurz vor dem Zielflughafen in Bukavu abgestürzt. Über die Identität der Insassen lagen zunächst keine Angaben vor.

Mitarbeiter von Air Serv befanden sich nicht an Bord, wie die Organisation mitteilte. Air Serv ist nach eigenen Angaben eine gemeinnützige Luftfahrtorganisation, die Hilfseinsätze weltweit unterstützt, darunter pro Woche zwei Hilfsflüge von Kisangani nach Bukavu. Die Unglücksmaschine habe der südafrikanischen Gesellschaft Cem Air gehört, sagte eine Sprecherin von Air Serv der Nachrichtenagentur AP. Zwei Piloten der Cem Air hätten das Flugzeug geflogen.








 
 



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