Mitglieder von Online-Netzwerken sollten vorsichtig mit ihren Daten umgehen. In jedem Fall sollten sie die Datenschutzerklärung des Anbieters genau lesen. Darauf weist der IT-Branchenverband Bitkom hin.
Die Netzwerke verlangen meist zumindest die Angabe von Name, Anschrift und E-Mail-Adresse. Das beugt dem Missbrauch der Plattformen vor. Eine Nutzung unter Pseudonym ist in der Regel nicht erlaubt. Allerdings dürfen registrierte Adressdaten nicht frei für jedermann im Internet lesbar sein. Dafür braucht der Anbieter eine ausdrückliche Erlaubnis des Nutzers. Die Profile dürfen sich auch nicht mit Suchmaschinen finden lassen. Auch das darf nur auf ausdrücklichen Wunsch des Mitglieds möglich sein.
Persönliche Fotos sollten Nutzer nur guten Online-Bekannten zeigen. Ein Partyfoto aus dem Internet kann später bei der Bewerbung um einen Job schaden. Nach Angaben von Bitkom haben bereits zwölf Prozent aller Erwachsenen und Jugendlichen ein persönliches Profil in einem der Netzwerke gespeichert, die es für Schüler, Studenten, Geschäftsleute oder auch Autofahrer gibt.
