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02. Juli 2007 Milbradt tut U-Ausschuss zur Korruptionsaffäre als "Klamauk" ab
Dresden - Die Kritik des sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt an dem geplanten Untersuchungsausschuss zur Aufdeckung der Korruptionsaffäre hat bei der Opposition für Empörung gesorgt. Der Grünen-Abgeordnete Johannes Lichdi sprach am Montag in Dresden von einer öffentlichen Missachtung des Parlamentes. Die Staatsregierung habe offensichtlich die Dimension der Affäre und den Ansehensverlust von Sachsen überhaupt nicht realisiert, sagte Lichdi. Milbradt hatte in der Chemnitzer «Freien Presse» gesagt, dass es bei dem Ausschuss «vorrangig um Klamauk und nicht um Aufklärung» gehe.
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