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02. Mai 2008

Großbritannien will Kinderschänder von Facebook und MySpace verbannen



London - Die britische Regierung will verurteilte Kinderschänder von Internetportalen wie Facebook und MySpace fernhalten. Nach einem Plan des Londoner Innenministeriums sollen sie gezwungen werden, jede von ihnen benutzte E-Mail-Adresse der Polizei zu melden. Diese werde dann die Internetanbieter bitten, den Zugang zu blockieren, sagte Innenministerin Jacqui Smith. Sie wolle damit Straftätern klarmachen, dass das Internet «kein Niemandsland ist, wenn es um Strafverfolgung geht».

Das Recht solle so geändert werden, dass die Benutzung des Internets durch Sexualstraftäter kontrolliert werden könne, sagte sie. Das Ministerium räumte ein, dass zur Umsetzung etliche Hürden aus dem Weg geräumt werden müssen. So könne jedermann derzeit problemlos online ein Benutzerkonto bei Facebook, MySpace und den anderen populären sozialen Netzwerkangeboten erstellen. Zudem haben fast alle Betreiber ihren Sitz außerhalb Großbritanniens. Bis Ende des Jahres will die Regierung ihr Gesetzesvorhaben verwirklichen, von dem dann mehr als 30.000 verurteilte Pädophile betroffen sind.






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