Pharming-Angriffe: Wenn Websites ihre Herkunft verschleiern
Köln - Beim Pharming - einem nahen Verwandten des Phishing - versuchen Angreifer über die Verschleierung der wahren Herkunft einer Website an persönliche Informationen des Anwenders zu gelangen.
"Statt aber wie beim Phishing gefälschte Links via E-Mail an potenzielle Opfer zu senden, um sich auf betrügerische Web-Seiten zu lotsen, werden beim Pharming Seitenaufrufe durch manipulierte DNS-Server von der eigentlich gewünschten auf eine betrügerische Website umgeleitet", erklärt erklärt Sara Radicati, President und CEO der Radicati Group.
Ihr Unternehmen hat heute einen Bericht vorgelegt, der detaillierte Informationen zur Angriffsmethode Pharming liefert und aufzeigt, durch welche Maßnahmen sich Unternehmen und einzelne Anwender vor Pharming-Attacken schützen können. So ist es beispielsweise für Unternehmen sinnvoll, ihre Websites mit Zertifikaten zu versehen, die es Besuchern erlauben, legitime Versionen einer Site von betrügerischen Kopien zu unterscheiden.
Aber auch Endanwender sollten über die potenziellen Gefahren durch Pharming informiert werden, raten die Experten. Sie sollten sich vor der Übermittlung sensibler Daten über das WWW - etwa beim Onlinebanking - für Anbieter entscheiden, die mehrstufige Authentifizierungsverfahren bei der Abwicklung von Transaktionen anbieten.