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02. Februar 2009

Walfänger schießen mit Wasserkanone auf Tierschützer



Sydney - In der Antarktis ist es am Montag zu Auseinandersetzungen zwischen japanischen Walfänger und Tierschützern gekommen. Die Walfänger schossen mit einer Wasserkanone auf die Tierschützer der Organisation Sea Shepherd Conservation Society, die wiederum Flaschen mit ranziger Butter und Farbe auf das japanische Schiff schleuderten. Zwei Mitglieder der Umweltschutzgruppe sollen durch Metallteile und Golfbälle verletzt worden sein.

Die Organisation Sea Shepherd geht regelmäßig gegen die japanischen Walfänger in der Antarktis vor. Am Montag wurden rund 3.200 Kilometer südöstlich von Tasmanien ein Hubschrauber und zwei Schlauchboote gegen ein Walfangschiff ausgeschickt, wie der Gründer der Gruppe erklärte, Paul Watson. Japan bezeichnet die Aktivisten von Sea Shepherd als Terroristen. In diesem Jahr will Japan bis zu 935 Zwergwale und 50 Finnwale töten. Nach den Regeln der Internationalen Walfangkommission darf dies nur zu wissenschaftlichen und nicht zu kommerziellen Zwecken geschehen. Die Gegner des japanischen Walfangs erklären aber, dieser sei nur eine Tarnung für die kommerzielle Nutzung, also den Verkauf des Walfleischs.




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