Home Aktuell Politik Gesellschaft IT & Computer Telekom & Handy Science Sport Kultur Verschiedenes


Top-Stories
Fall Kurnaz: Steinmeier bekräftigt seine Haltung
CDU-Brandenburg: Junghanns vs. Petke - 1:1 Unentschieden!

Vorwurf: Banken verschleiern Kreditzinsen systematisch!

Satire
Stoiber gegen den Rest der Welt
Geht's noch? Super-Nannys sollen in Deutschland aufräumen
Wenn sich Promis gegenseitig "anpissen"

Pressemitteilungen
Schülerstempel - Zeit sparen im Unterricht
Modellbahngrundstücke zu Gunsten der Kindernothilfe versteigert
Faire Gesprächsführung: Entscheidungs- und Handlungsfreiheit der Gesprächspartner
Machenschaften der Pharmaindustrie entlarvt
Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann entlarvt die Lügen der Fastenmaffia
Spitzenverkaufsleistung durch Selbstmotivation
Stadtgespräch in Hannover: Der Maharishi Friedenspalast
Webdesign aus Berlin mit einzigartigen Website Kostenrechner

02. Januar 2007 07:28 Uhr
Handwerksverband kritisiert neues Job-Programm der Bundesregierung





Chemnitz - Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat sich entschieden gegen Pläne der Bundesregierung gewandt, schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose mit öffentlich geförderten Jobs zu versorgen. "Die Handwerksbetriebe leiden zunehmend darunter, wenn kommunale Dienstleistungen nicht mehr an reguläre Unternehmen vergeben werden", sagte ZDH-Präsident Otto Kentzler der Chemnitzer "Freien Presse" (Dienstagausgabe).

Mit der inzwischen auf 313.000 gestiegenen Zahl der Ein-Euro-Jobber würden bereits jetzt immer mehr Tätigkeiten über das staatlich geförderte Lohndumping aus dem ersten Arbeitsmarkt gedrängt. Kommunale Auftraggeber ließen viele Arbeiten nicht mehr zu normalen Preisen, sondern auf der Basis von Ein-Euro-Jobs ausführen.

"Mit dem neuen Job-Programm für 100.000 Langzeitarbeitslose werden weitere Betriebe aus dem Markt gedrängt", warnte der Handwerkspräsident. Es habe bereits in der Vergangenheit viele unwirksame Förderprogramme gegeben. Die neue Job-Initiative weise erneut in die falsche Richtung. Kentzler nannte es einen "Irrweg", mit öffentlicher Beschäftigung ins Ausland verlagerte Arbeitsplätze wieder zurückholen zu wollen.

Grund für die Produktionsverlagerung seien in der Regel zu hohe Einstiegslöhne. Vorrang müsse die "Entfesselung" des ersten Arbeitsmarktes haben. Dazu gehört laut Kentzler neben dem erweiterten Kündigungsschutz ab 20 Beschäftigte auch eine größere Nutzung von betrieblichen Bündnissen. Zugleich bot das Handwerk an, bei der Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen behilflich zu sein.



Dienstag, 14. Oktober 2008







Copyright by net-tribune.de / Powered by DGIC