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01. Dezember 2008
Greenpeace: Klimawandel-Folgen schlimmer als die der Rezession


Baden-Baden - Der Klimawandel wird Greenpeace zufolge weit schlimmere Auswirkungen als die beginnende Rezession haben. «Die Folgen des Klimawandels werden die Folgen der Rezession auch finanziell weit in den Schatten stellen», sagte Greenpeace-Kampagnenchef Thomas Breuer am Montag im Südwestrundfunk. Zum Beginn der UN-Klimaverhandlungen in Posen verlangte die Umweltschutzorganisation von den Industrienationen ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz.

Dabei formulierte Breuer drei Ziele: Die EU müsse ein starkes Klimaschutzpaket vorlegen und damit die Vorreiterrolle wieder übernehmen. Zudem müssten die USA wieder aktiv in die Klimaverhandlungen eintreten. «Und das dritte Signal ist ganz wichtig, dass die Industrienationen sich ganz klar zum Klimaschutz bekennen und sagen, dass sie mindestens 30 bis 40 Prozent bis 2020 ihre CO2-Emissionen reduzieren wollen, um auch die ganzen Entwicklungs- und Schwellenländer ins Boot zu bekommen.»

Spätestens beim Klimagipfel von Kopenhagen in einem Jahr müssten ganz klare Vereinbarungen da sein, um den Klimawandel aufzuhalten, verlangte Breuer.








 
 



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