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01. Juli 2008
US-Anleihen notieren im späten Geschäft gut behauptet


New York - Mit einer gut behaupteten Tendenz zeigen sich die US-Anleihen am Montag im späten New Yorker Geschäft. Händler begründeten die kleinen Aufschläge mit Käufen zum Monatsende und Sorgen um das schwache Umfeld am Kreditmarkt, nachdem es wieder schlechte Nachrichten vom Bond-Versicherer MBIA gegeben hatte. Dies machte Staatsanleihen als "sicheren Anlagehafen" wieder etwas attraktiver.

Zehnjährige US-Anleihen mit einem Kupon von 3,875% stiegen um 2/32 auf 99-10/32 und rentieren mit 3,96%. Der mit 4,375% verzinste Longbond kletterte um 2/32 auf 97-23/32, seine Rendite sinkt auf 4,51%.

Wichtige Konjunkturdaten aus den USA gab es kaum, aber im frühen Geschäft belasteten dafür die hohen Inflationsdaten aus der Euro-Zone, was Spekulationen verstärkte, dass die Europäische Zentralbank demnächst die Zinsen anheben könnte. Die europäischen Verbraucherpreisdaten für Juni sind überraschend stark um 4% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, der höchste Anstieg seit mehr als 16 Jahren.

Der Index der Einkaufsmanager der Region Chicago hatte am Nachmittag nur für wenig Bewegung gesorgt. Dieser lag mit 49,6 zwar über der Erwartung von 48,4 und dem Vormonat mit 49,1. Er verharrt aber weiter unter der Marke von 50 und deutet damit auf eine Kontraktion im verarbeitenden Gewerbe der Region hin. Auch dies stützt die Anleihekurse etwas.






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