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01. Juli 2008
US-Justiz fordert von UBS Informationen zu Steuerhinterziehung


Washington - Das US-Justizministerium fordert von der Schweizer Großbank UBS Informationen über US-Bürger, die möglicherweise mit Hilfe von Offshore-Konten Steuern hinterzogen haben. Das Ministerium beantragte bei einem Bundesgericht in Miami, der Steuerbehörde IRS eine gerichtliche Aufforderung der UBS zu genehmigen. Darin würde die Bank angewiesen, US-Steuerzahler zu benennen, die Konten vor der IRS verbargen. Ein früherer UBS-Kundenberater in den USA hatte sich am 19. Juni der Beihilfe zum Steuerbetrug schuldig bekannt. Demnach hat er Bankkunden bei der Steuerhinterziehung geholfen.

Die UBS hat den US-Behörden ihre volle Zusammenarbeit zugesichert. Für die von der Finanzkrise gebeutelte Bank steht im Vermögensverwaltungsgeschäft in den USA viel auf dem Spiel.






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