Menschenrechtsorganisation: Israel für Wassernotstand verantwortlich
Jerusalem - Das Westjordanland ist nach Einschätzung einer israelischen Menschenrechtsorganisation einem chronischen Wassernotstand ausgesetzt. Zum Teil liege dies daran, dass israelische Siedler mehr als drei Mal so viel Wasser erhielten wie Palästinenser, erklärte die Organisation B"Tselem. Darüber hinaus verweigere Israel den Palästinensern die Genehmigung zum Bau neuer Brunnen. B"Tselem beschuldigte Israel des Wasserdiebstahls. Der Wassermangel werde schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft und die Gesundheit Zehntausender Palästinenser haben, heißt es in einem Bericht der Organisation. In der Region herrscht seit Jahren eine Dürre.