Frankfurt - Obwohl sich der Deutsche Aktienindex (DAX) zum Ende des vergangenen Jahres 22 Prozent über dem Vorjahresstand befunden hat, hat sich nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts die Zahl der Aktienanleger verringert. Wie das DAI berichtet, ging die Zahl derjenigen, die ihr Geld direkt in Aktien oder indirekt in Aktienfonds investiert hätten, um rund 500.000 zurück. Erklärt wurde das damit, dass sich Ereignisse wie der Höchststand des DAX im Jahr 2000 und der drastische Kursabsturz bis 2003 tief ins Bewusstsein der Anleger eingegraben hätten.
Dabei bringe die Aktienanlage im Vergleich zum Sparbuch oder anderen festverzinslichen Anlagen langfristig den höchsten Ertrag. Gleichwohl zogen sich zahlreiche Anleger im vergangenen Jahr nach dem Erreichen der Einstiegskurse aus der Aktienanlage zurück.