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01. Februar 2008 Zweifel an Langzeit-Nutzen von Medikamenten gegen ADHS
New York - Die Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung ADHS wird oft mit Stimulanzien wie etwa dem Mittel Ritalin behandelt. Eine amerikanisch-finnische Untersuchung wirft nun die Frage auf, ob diese medikamentöse Therapie langfristig sinnvoll ist. Die Mediziner um Susan Smalley von der Universität von Kalifornien in Los Angeles werteten Daten des Geburtsjahrgangs 1986 aus Nordfinnland aus. Insgesamt untersuchten die Forscher dabei 457 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren. Der geschätzte Anteil der Jugendlichen mit ADHS lag bei 8,5 Prozent, wobei fast sechs Mal mehr Jungen als Mädchen betroffen waren.
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